5 Fragen am 5. August

Und schon wieder ist ein Monat rum und es ist verdammt ruhig hier. Irgendwie komme ich im Moment gar nicht zum schreiben. Es ist einfach zu viel Leben 1.0 los. Aber ich werde versuchen in diesem Monat aktiver zu sein.

Hier gibt es jetzt jedenfalls die 5 Fragen für den August von Nic.

 1. Wie oft beginnst du einen Satz mit „Als ich so alt war wie du…?“

Ich würde sagen (fast) nie. Unser Fräulein ist noch zu klein als dass ich mich an Dinge, die in ihrem Alter geschehen sind erinnern kann. Und sie versteht auch noch nicht so wirklich, dass Mama und Papa auch mal klein waren. Sie geht z.B. in den Kindergarten, in den auch ich schon gegangen bin und meinte letztens „Oma sagt immer das ist Dein Kindergarten. Aber das ist doch mein Kindergarten.“ Da habe ich versucht es ihr zu erklären, aber das war nicht so einfach.

Beim Bonuskind kommt es eher mal zu solchen Aussprüchen, auch weil er fragt, wie es denn bei uns war. Aber auch das insgesamt eher selten.

2. Was war deine größte Dummheit?

Eine wirkliche Dummheit habe ich bisher nicht begannen. Ich habe mal als Kind das Kabel vom laufenden Kassettenrecorder durchgeschnitten. Zum Glück hatte die Schere einen Kunststoffgriff und die Sicherung ist rausgeflogen. Ansonsten habe ich nie wirklich Schlimmes gemacht und eigentlich hatte alles, was vielleicht mal kurzfristig wie eine Dummheit erschienen ist, langfristig positive Folgen. Von daher bin ich total langweilig…

3. Kommst du immer zu früh, zu spät oder genau rechtzeitig?

Ich versuche immer pünktlich zu kommen und bin daher meistens etwas zu früh. Dann versuche ich noch irgendwie die Zeit rumzubekommen, um nicht zu früh zu sein, aber wenn ich nur eine Minute zu spät bin, finde ich das auch schon etwas peinlich. Beim ersten Vorstellungsgespräch zu meinem derzeitigen Job, bin ich absolut pünktlich mit Puffer losgefahren. Dann war eine Straße gesperrt, dann war die Firma an einer anderen Stelle als gedacht und ich habe sie nicht gefunden und musste anrufen und mich herlotsen lassen. Und war dann natürlich auch noch zu spät. Eigentlich ist mir das heute noch peinlich. Aber eingestellt haben sie mich trotzdem…

4. Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?

Bei dieser Frage stelle ich fest, dass sich für mich die Definition eines freien Tages in den letzten zwei Jahren verändert hat. Früher wäre ein schöner freier Tag ein Tag gewesen, an dem ich nicht hätte arbeiten müssen und mit meinem Mann zusammen etwas unternommen hätte. Vielleicht hätte ich auch alleine etwas unternommen oder mit meiner Mutter.

Heute hat ein freier Tag nichts mehr mit meiner Arbeit zu tun, wahrscheinlich weil ich eh die Nachmittage „frei“ habe. Allerdings ist die Zeit ja meist nicht zu meiner Verfügung, sondern wird vom Fräulein bestimmt. Zum einen weil wir in dieser Zeit „Termine“ haben, zum Anderen weil sie mich (noch) viel fordert.

Um auf die Frage zurückzukommen: Ich würde einen freien Tag wohl am liebsten mit mir verbringen. Lesen, stricken, Musik, Podcast oder Hörbuch hören, einfach nichts tun. Das wäre ein schöner freier Tag.

5. Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?

Da muss ich mich wohl Nic und auch einigen anderen anschließen und natürlich ist mir auch unsere Hochzeit in deutlicher Erinnerung. Ich wollte eigentlich nie ein großes Fest, eher was kleines. Tja, es ist dann eher so mittelgroß geworden, wobei wir uns auch ganz bewußt irgendwann beschränkt haben. Und obwohl ich eine gewisse Panik im Vorfeld hatte, war es ein schönes Fest, dass ich sehr genossen habe.