Auf den Nadeln – August

Der August war geprägt vom #mfwstrickfischkal, den ich eigentlich schon Ende Juli angenadelt habe. Da ich nicht sicher war, ob ich am 1.8. Zeit finden würde, habe ich bereits am 31.7. die ersten   Maschen angeschlagen und ein paar Reihen gestrickt.

Das June-Tuch, das im KAL gestrickt wurde, hat ein wunderschönesschlichtes Design mit einem einfachen Zopf in der Mitte und einer schönen Lochmusterkante am Rand. Diese Schlichtheit hat mich direkt angesprochen  und in ihren Bann gezogen. Weiterhin gibt es verschiedene Strickkits, die teilweise einfarbig, teilweise mehrfarbig ausgelegt sind, die man aber auch nach eigenen Wünschen ändern kann. Mir schwebte sofort ein marineblaues einfarbiges Tuch vor, das meiner Meinung nach das Design noch unterstützen würde.

Gerne hätte ich das Tuch auch aus reinem Kaschmir gestrickt, aber das war mir dann doch ehrlich gesagt zu teuer. Ich finde diese ganzen Tücher wirklich wunderschön und stricke sie auch wirklich gerne, vergesse sie dann aber leider häufig zu tragen. Vielleicht gelingt mir das bei diesem Tuch ja mal. Daher habe ich mich, vor allem aus Kostengründen, schließlich für die Cashmere Cotton von Lang Yarns entschieden. Das Garn besteht zu 55% aus Kaschmir und zu 45% aus Baumwolle. Es ist weich, hat aber auch die Festigkeit eines Baumwollgarns und es ist ziemlich leicht. Außerdem ließ es sich bei den Temperaturen am Anfang des Monats hervorragend stricken.

Ich mag dieses Tuch bereits jetzt sehr gerne und hoffe, dass es mich lange begleiten wird. Und ganz sicher werde ich es noch einmal mit einem anderen Material stricken. Mir schwebt da eine Lamana-Combi vor…

Nun muss ich es noch waschen, spannen und die restlichen Fäden vernähen. Im Anschluss habe ich aber gleich das nächste „Projekt“ angenadelt (nicht, dass da noch einige Nadeln belegt wären…): einen Pullunder für das Fräulein. Die Anleitung stammt von heimgemacht.de und da ich noch passende Wolle hier liegen hatte, habe direkt angeschlagen. Allerdings habe ich gleich alle Maschen für Vorder- und Rückenteil angeschlagen und stricke nun in Runden. Da ich so ungern nähe, habe ich das schon öfter gemacht (z.B. beim Impero-Shirt) und denke, dass es auch hier gut funktionieren wird.

Außerdem werde ich ab Anfang September am HyygeKAL von Maschenfein teilnehmen und den Oline-Cardigan stricken. Ich bin mal gespannt, ob ich mit meinen Strickkünsten mit dieser Fortgeschrittenen-Anleitung klarkomme.

Für den Urlaub habe ich noch eine Babydecke zu stricken und einen Saint-Chapelle-Pulli für das Fräulein.

Und damit hopse ich rüber zu Marisa in die Liste.