Auf den Nadeln – März

So, diesmal schaffe ich es aber hoffentlich noch rechtzeitig bevor die Linksammlung bei Marisa wieder geschlossen ist.

Beim durchsuchen meiner Bilder habe ich gerade festgestellt, dass im März so einiges auf meinen Nadeln los war. Als erstes sind ein weiteres #geheimmini für Sandra Groll und Maschenfein von den Nadeln gehüpft. Danach ein #geheimminimini, das ich leider auch noch nicht zeigen darf, dass hier aber schon für Begeisterungsstürme gesorgt hat.

Dann ist endlich mein Tirilgenser fertig geworden und ich muss sagen: Ich liebe ihn. Er ist herrlich kuschelig und wunderbar warm. Beim ersten Tragen hatte ich das wirklich unterschätzt und mir war zwischenzeitlich schon ziemlich warm. Beim zweiten Tragen habe ich mir genau das zunutze gemacht und mir war endlich nicht mehr kalt.

Ich bin mir ja immer etwas unsicher, was die richtige Wahl der Größe angeht, aber L passt mir genau richtig. Nur die Ärmel habe ich schon verkürzt und beim Stricken immer abgemessen und trotzdem sind sie doch wieder etwas zu lang. Aber dann kann ich meine Hände im Winter auch noch einkuscheln. Gibt schlimmeres.

Als nächstes sind endlich die Soxx No. 1 aus dem Soxx Book Family + Friends von Stine & Stitch fertig geworden. Darüber hatte ich hier schon berichtet.

Vor knapp zwei Wochen habe ich dann am Sonntag das Projekt „Eierwärmer“ aus einer Not heraus gestartet. Auch darüber hatte ich schon geschrieben. Mal schauen, ob wir sie am kommenden Wochenende mal einsetzen. Jedenfalls ist es ein schnelles DIY, dass mir ziemlich Spass gemacht hat.

Nachdem der Tirilgenser fertig war konnten die Nadeln natürlich nicht lange frei bleiben. Da ich aber schon Wolle für 2 (oder eigentlich 4) neue Projekte hier liegen habe, und dazu natürlich auch noch reichlich Stash, der eigentlich auch mal abgebaut werden will, musste ich mich nun für eins entscheiden. Zur Wahl standen die Kumulusbluse von Petiteknit und der Neela Cardigan von Sandra Groll. Da man ja mit der Zeit dazulernt, habe ich mich also erstmal an die Maschenproben gemacht.

Dabei habe ich dann auch wieder festgestellt, dass es gut war und ich die Kumulusbluse mit einer halben Nadelstärke kleiner stricken kann. Und mit der Kumulus habe ich dann auch begonnen. Vor allem, weil mit die 4er Nadeln nach den 6er beim Tirilgenser schon als klein genug für einen Pullover erschienen und ich vor den 3,25ern des Neela-Cardigans doch etwas Respekt habe.

Zwischendurch sind dann aber noch ein Reto-Tuch von Meinefabelhaftewelt auf die Nadeln gehüpft. Die Wolle dazu liegt hier auch schon seit über anderthalb Jahren. Das Muster erscheint mir wirklich toll, aber mit dem Laceball bin ich nicht so glücklich. Irgendwie habe ich Schwierigkeiten mit dem Stricken und auch das Ergebnis ist jetzt nicht so, dass ich es mir direkt um den Hals legen möchte. Daher kam mir gestern beim Scrollen durch Instagram die Idee es mit Kid-Silk oder Piura oder etwas ähnlichem zusammen zu einer Hinata zu verstricken und Reto aus einem anderen Garn zu stricken. Mal schauen, wann ich das umsetze.

Dann hat mich noch ein Päckchen mit 2 Rezensionsexemplaren erreicht und das eine hat mich mal wieder gleich zum Annadeln angeregt und so wächst gerade ein Sneakersöckchen langsam aber stetig jeden Tag um ein paar Reihen.

Und auf den Kringelzug musste ich dann vorgestern natürlich auch noch aufspringen. Irgendwie braucht mein Tag eindeutig mehr Stunden. Aber ich habe mir gedacht, dass die Bakerstwine doch schöne Ostergeschenke sein könnten. Somit arbeite ich auch daran noch.

Und nun noch ein Out-take: Andere Strickerinnen haben ja oft das Problem von Katzen, die sich auch zu fotografierende Strickstücke legen – hier waren es kleine Knibbelfinger, die unbedingt Perlen auf die Nadeln friemeln mussten…