Die ersten Sandalen – eine Fortsetzung

Wie bereits vor einigen Wochen im Post „Die ersten Schuhe“ geschrieben, gestaltet sich der Schuhkauf bei uns leider sehr schwierig. Nun bin ich ja davon ausgegangen, dass es die ersten Schuhe sind, bei denen man noch besonders viel Wert auf den Laufkomfort legt und besondere Ansprüche hat. Aber bei Sandalen und Clogs wurde es leider nicht besser…

Der zweite Versuch

Da das Wetter in diesem Jahr ja bereits sehr früh richtig schön und warm war, kam es mir irgendwann komisch vor, das Fräulein immer mit festem Schuhwerk in die Krippe zu bringen. Unsere Alternativen waren aber ein paar Stoffschühchen vom Klamottenschweden und ihre Crocs. Da gab es dann allerdings das erste Drama: Wir haben bereits zur Geburt ein Paar rosa Baby-Crocs bekommen, die nun Ende Januar endlich passten und von uns auch ab und zu genutzt worden. Vom Fräulein wurden sie heiß geliebt. Irgendwann waren sie aber leider etwas klein und wir brauchten neue. Da die Oma einen Ausflug in eine größere Stadt machte, schickten wir sie auf Einkaufstour. Leider mit dem Ergebnis, dass wir schöne Crocies in zwei Nummern zu groß bekamen. Somit shoppte ich online im Sale eine Nummer kleiner. Immer noch zu groß! Also umgetauscht und dann hatten endlich wir die passenden.

Und weiter geht’s

Die Clogs waren nun aber auch nicht das, was ich als Dauerlösung ansehe und daher machte ich mich vor einigen Wochen auf die Suche nach Sandalen. Im Netz wurde ich zwar fündig, war mir aber wegen der Größe sehr unsicher. Daher wollte ich gerne die Sandalen passend zu unseren festen Schuhen kaufen, bin aber beim Preis leider etwas hinten rüber gefallen. Schließlich habe ich zwei Paar Sandalen in einem Versandhaus bestellt. Bei der Anprobe war das Fräulein auch total stolz und wollte sie gar nicht mehr ausziehen. Wenige Tage später war es dann das genaue Gegenteil…

Also haben wir sie zurückgeschickt. In einem anderen Onlineshop habe ich schöne spanische Sandalen in der gleichen Größe erworben. Bereits beim Auspacken kamen mir diese extrem groß vor. Sie waren noch einige Zentimeter größer als die Clogs, die durch das „Drumherum“ ja eh schon größer sind. Wieder ein Reinfall. Also sind wir los, analog shoppen. Tja, was soll ich sagen, in den örtlichen Geschäften gab es quietschbunte, mit Glitzer überzogene und meiner Meinung nach total häßliche Modelle, wobei die Auswahl in der Größe des Fräuleins auch nur sehr eingeschränkt war.

Somit machten wir uns an einem kitafreien Tag auf zu einem großen Schuh- und Sportgeschäft in 40 Kilometern Entfernung. Auch hier haben wir eine tolle Beratung erhalten und hatten eine relativ große Auswahl (auch wenn mir nur wenig gefiel). Leider stellte sich heraus, dass die Füße des Fräuleins in zwei unterschiedliche Größen fallen und zudem noch recht schmal sind. Somit kam letztlich nur ein Paar Sandalen in Frage, das passte und mit dem sich Mama auch anfreunden konnte.

Ich bin mal sehr gespannt, was da in den nächsten Jahren noch auf uns zukommt.