Good-bye Februar

Den Februar haben wir genau so verabschiedet, wie wir ihn begrüßt haben: krank!

Was macht das Fräulein?

Nachdem wir Ende Januar noch beim Bereitschaftsdienst waren, weil sie so am Rasseln war und die Entwarnung bekommen haben, dass es keine Lungenentzündung ist, hielt sich dieses Rasseln aber noch weitere zehn Tage. Also sind wir wieder zum Kinderarzt: Bronchitis. Jetzt haben wir ein Inhaliergerät und zum Glück war die Bronchitis nach fünf Tagen ausgestanden.

Eine Woche später waren wir dann zur MMRV-Impfung. Obwohl ja bekanntermaßen hier die Grippewelle herrscht, das Wartezimmer entsprechend voll war und wir ja nun gesund waren, sonst hätte das Fräulein ja keine Impfung bekommen, mußten wir im Wartezimmer Platznehmen. Das fand ich schon sehr hart. Dann saßen wir dort auch noch über eine halbe Stunde. Und schließlich noch über 20 Minuten im Behandlungszimmer. Die eigentliche Impfung hat das Fräulein ganz gut weggesteckt, aber nach einer knappen Woche merkte man ihr zum einen an, dass irgendwas anders ist. Sie hat morgens bis halb neun oder sogar neun geschlafen und war auch sonst sehr müde. Und irgendwann fing sie wieder an zu röcheln und etwas später lief auch wieder die Nase. Super!

Und sonst so?

Wir haben wieder mit Babyschwimmen angefangen. Und das Fräulein findet es super. Im Wasser blüht sie förmlich auf. Außerdem haben wir das erste Paar Schuhe für sie gekauft. Zum Entsetzen meiner Mutter im Internet. Aber es war nahezu unmöglich – oder unmöglich teuer –  ein Paar Lauflernschuhe zu finden, dass keine Herzchen-, Bärchen- oder Schmetterlingsapplikationen hat. Das einzige Paar war pink und kostete mir für Schuhe, die wahrscheinlich eh in ein bis zwei Monaten zu klein sind, echt zu viel. Oder es gab das Paar, das wir nun gekauft haben in der Jungenversion, die sah aber eben auch echt nach Junge aus. Und nun läuft unser Fräulein auch ziemlich gut an einer Hand und wir waren schon mehrfach zu Fuß Schafe gucken. Und quatschen kann sie. Es ist herrlich. An guten Tagen erzählt sie einen ganzen Roman. Sie versucht alles nachzusprechen, Teller, Kette, Staubsauger – egal. Alles wird versucht. Und Tierlaute gehen auch gut, besonders „Mäh“.

Und Mama?

Nach der Freude über den Krippenplatz kam dann etwas später die Ernüchterung bei meinem Arbeitgeber. In meiner Planung wollte ich gerne 25 Stunden/Woche arbeiten und war eben auch froh, dass es sich mit dem Krippenplatz umsetzen läßt. Im ersten Gespräch mit meinem Chef kam dann bereits die Einschränkung, bei 25 Stunden müßte aber eine Pause gemacht werden, effektiv käme ich also nur 22,5 Stunden. Gut, habe ich mir gedacht, dann mache ich eben nur 22,5 Stunden, ist alles etwas entspannter und das Finanzielle werden wir auch schon machen, auch wenn es doof ist. Im zweiten Gespräch kam dann der Vorschlag mit 20 Stunden anzufangen. Mal abgesehen von der Pausenthematik, zu der es noch einiges zu sagen gäbe, habe ich so am Monatsende weniger als mit dem Elterngeld. Und das finde ich eher demotivierend und frustrierend. Mal ganz ehrlich.

Neben dem Ärgernis über die Arbeitszeit, das mich schon ziemlich beschäftigt hat, habe ich mich auch noch beim Arzt oder beim Fräulein angesteckt und kämpfe nun mit einer Erkältung und hoffe, dass ich sie bald überstanden habe und dass es ganz bald Frühling wird.

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