(Strick-)Jahresrückblick 2020 – Teil 1

In diesem Jahr habe ich den Blog ja eher stiefmütterlich behandelt. Ich hoffe, es wird im nächsten Jahr wieder besser. Irgendwie ist er leider zwischen Arbeit, Familie und Haushalt untergegangen. Und Corona hat sein Übriges dazugetan. Wir hatten ja beide kein Homeoffice und mussten uns somit im ersten Lockdown mit Arbeit und Kinderbetreuung abwechseln. Das war sehr anstrengend, aber eigentlich ging es uns ja gut. Und das ist auch die Essenz dieses Jahres: es war anstrengend (vor allem mental), aber uns ging es dabei gut. Wir haben ein Haus mit Garten und viel Landschaft drumherum. Wir haben Jobs bei denen wir uns keine sehr großen Gedanken machen müssen. Dazu habe ich einen sehr verständnisvollen Chef. Und vor allem: wir sind gesund.

Nun aber mal zum Stricken:

Januar

Im Januar habe ich als erstes mein Weihnachtsgeschenk gestrickt. Ich habe vom Lieblingsmann das fehlende Börstet Alpakka für meine Streifenjacke bekommen. Innerhalb von zweieinhalb Wochen war sie fertig. Bei Nadelstärke 6 aber auch nicht so besonders.

Als Nächstes habe ich dem Mann eine Mütze passend zu seinem Cowl gestrickt. Die One for all von meinefabelhaftewelt. Gebraucht habe ich über eine Woche und sie hat mich echt Nerven gekostet.

Anschließend habe ich zeitgleich zwei Projekte angenadelt: den Sunday Sweater und die Babydecke Jonte. Der Sunday ist auch Snefnug und ein echtes Lieblingsstück geworden. Er ist so kuschelig und warm und ich möchte unbedingt noch etwas aus dem Garn stricken.

Jonte sollte ein Geburtsheschenk für eine kleine Maus werden, die sich für April angekündigt hat. Da die Decke zum Sommer aber etwas dünner werden sollte, habe ich lieber früher angefangen und immer zwischendurch daran gestrickt.

Und dann bekamen wir noch die freudige Nachricht, dass sehr gute Freunde von uns überraschend Eltern wurden. Hier musste ich nun schnell stricken und habe daher die Heiadecke aus dem Buch Klompelompe und eine Ankers Bluse gestrickt.

Februar

Im Februar wurden die Heiadecke und die Ankers Bluse fertig und verschickt. Außerdem wuchs Jonte. Mehr Neues kam nicht dazu.

März

Am 1. März habe ich einen Novice Sweater in der Mohair-Variante für das Fräulein gestartet. Ich hatte noch fliederfarbenes Silk-Mohair und da es die „Lieblingsfarbe“ des Fräuleins ist und ich es für mich doch nicht sooo schön fand, waren es zwei Fliegen mit einer Klappe.

Ende des Monats habe ich dann noch einen Stockholm Slipover für mich angeschlagen.

April

Anfang April startete dann auch der Muttertagskal von Maschenfein mit dem traumhaften Tuch Amelia von Sandra Groll. Es ist so schön geworden, aber auch sehr groß, dick und warm.

Mai

Im mai habe ich das Sommerstriper Shirt für das Fräulein angeschlagen. Ein schönes Sandnes Design und viel getragen.

Ende des Monats habe ich dann noch die Yndigkjole, ebenfalls von Sandnes, für das Fräulein gestrickt. Im Sommer wurde es leider wenig getragen, aber momentan ist es sehr beliebt – zum spielen oder mit Langarmshirt und Leggings.

Juni

Neben Yndig habe ich im Juni ein Spültuch von meinefabelhaftewelt gestrickt. Wollte ich immer schonmal für uns machen und hab das Garn auch schon lange hier liegen, aber irgendwie kommt immer was anderes dazwischen.

Dann habe ich mir ein Ankers Shirt gestrickt, das ich auch viel getragen, aber nie fertig fotografiert habe…